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ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage öffentlich - 2024/062

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung wird beauftragt, eine Vereinbarung mit der Gemeinde Stuhr abzuschließen, um einen durchgängigen Radwanderweg von der Straße „Zum Warwer Sand“ bis zur „Neuenlander Straße“ herzustellen.

 

Die finanziellen Mittel von geschätzt 100.000 € für den Ausbau auf Syker Gebiet werden im Haushalt 2025 zur Verfügung gestellt.

 

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Die Gemeinde Stuhr möchte schon seit vielen Jahren, dass ein Radweg entlang der K113 und K114 gebaut wird. Dies konnte bislang nicht umgesetzt werden.

 

Auf den Kreisstraßen gilt ausserorts Tempo 100 km/h. Auf Außerortsstrecken fühlen sich viele Radfahrende im Mischverkehr oftmals unsicher. Hier sind insbesondere die höheren Geschwindigkeiten der motorisierten Fahrzeuge und die nicht immer ausreichenden Überholabstände als Ursache zu nennen.

 

Die Gemeinde Stuhr wollte eine Planung des Radweges aufnehmen. Allerdings waren Eigentümer nicht bereit, für einen Radweg benötigte Grundstücke an die Gemeinde Stuhr zu veräußern.

 

Als Alternative soll nun der Waldweg ab der Straße „Zum Warwer Sand“ in Richtung Syke/Ristedt als Radwanderweg ausgebaut werden. Zwischen der Straße „Neuenlander Straße“ und dem Warwer Sand befindet sich ein Teilabschnitt des Waldweges auf Syker Stadtgebiet. In der Anlage 1 ist der grobe Streckenverlauf dargestellt, wobei die gelbe Markierung den Weg auf Stuhrer Gemeindegebiet und die blaue Markierung den Weg auf Syker Stadtgebiet darstellt.

 

Hier gibt es auch bereits eine rege Nutzung im Freizeitbereich

 

Ein Ausbau des Radwanderweges würde einen großen Mehrwert erzielen, wenn dieser durchgängig von Stuhr bis nach Syke/Ristedt ausgebaut würde. Die Gemeinde Stuhr möchte diesen Radwanderweg daher nur in Kooperation mit der Stadt Syke ausbauen.

 

Angedacht ist eine Wegedecke in Schotterbauweise. Es handelt sich um einen Abschnitt, auf Syker Stadtgebiet, von etwa 550 Meter Länge. Aufgrund artenschutzrechtlicher Belange und den Mehrkosten soll keine Beleuchtung entlang des Weges installiert werden.

Es liegen noch keine konkreten Planungen vor. Sollte die Stadt Syke sich an den Kosten des Radwegebaues wie beschreiben anteilig beteiligen, würde die Gemeinde Stuh die konkreten Planungen aufnehmen.

 

Weitere Radwegplanungen im Bereich Ristedt bestehen derzeit nicht

 

Im Radverkehrskonzept des Landkreises Diepholz steht der Radweg an der K113 auf Priorität 15.

 

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Finanzielle Auswirkungen:

Bei Abschluss einer Vereinbarung mit der Gemeinde Stuhr sind im Haushalt 2025 entsprechende Mittel von geschätzt 100.000 € bereitzustellen.

 

Nachhaltigkeit:

Die Stadt Syke hat im Jahr 2022 ein Mobilitätskonzept beschlossen. Ein Schwerpunktthema war u. a. der Radverkehr. Es wurden mehrere Ziele im Bereich des Radverkehrs festgelegt.  So soll der Radverkehr gefördert werden, um mehr Personen auf das Fahrrad zu bekommen. Ein flächendeckendes, attraktives, gut ausgebautes Radverkehrsnetz für die Gesamtstadt kann als Alternative zur Kfz-Nutzung hierfür geschaffen werden. Natürlich soll auch für mehr Sicherheit im Radverkehr gesorgt werden. Aber auch radtouristische Angebote sollen vorangebracht werden.

 

Durchführungszeitraum:

In 2024 soll eine Vereinbarung mit der Gemeinde Stuhr über den gemeinsamen Bau des Radwanderweges geschlossen werden.

 

Einen Zeitplan hinsichtlich der Umsetzung der Baumaßnahme gibt es derzeit noch nicht. Voraussichtlich erfolgt diese in den Jahren 2025 oder 2026.

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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20.06.2024 - Rat der Stadt Syke - ungeändert beschlossen