Ratsinformationssystem

ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - 2025/083-04-02

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Beschlussvorschlag

Der Rat der Stadt Syke beschließt für das Hallenbad Syke die Errichtung einer neuen Wärmeversorgungsanlage inklusive PV-Anlage, um künftig einen wirtschaftlicheren Betrieb unter Berücksichtigung von Klimaschutzzielen zu gewährleisten. Auf der Buchungsstelle 11.1.10/0169.787100 werden weitere 400.000 €, insgesamt dann 1.150.000 €, für das Haushaltsjahr 2026 zur Verfügung gestellt.

Reduzieren

Sachverhalt

Die Stadt Syke möchte die Betriebskosten für die Wärmeerzeugung des Hallenbads YSY in Syke senken und eine nachhaltige Wärmeversorgungsanlage errichten. Hierzu wurde das Ingenieurbüro Wolff + Partner GmbH aus Bremen beauftragt, die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Varianten aus wirtschaftlicher und ökologischer Betrachtung heraus im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zu erarbeiten.

 

Neben dem IST-Zustand (siehe Anlage 1, Variante 7) wurden sechs Varianten betrachtet. Diese sind in einem Erläuterungsbericht beschrieben und für eine Vergleichbarkeit wurden Spezifikationen herausgearbeitet (siehe Anlage 1).

In einem Variantenvergleich wurden sowohl die Investitionskosten, die jährlich angenommenen Verbrauchskosten, die Amortisation, die Gesamtkosten der Investition und Verbrauch nach 10 Jahren und nach 20 Jahren, sowie eine mögliche CO2 Reduktion bezogen auf das

Jahr 2024 zusammengefasst und betrachtet (Anlage 2).

Die bereits bestehende Gaskesselanlage (Bestandsanlage) wird in allen Fällen zunächst als Redundanz weiter betrieben und soll in die Neuanlage eingebunden werden. In einigen Varianten dient die bestehende Anlage, die sich technisch in einem guten Zustand befindet, für das Abdecken von Spitzenlasten. Die Neuanlage wird soweit vorgerüstet, dass diese Aufgabe zu einem späteren Zeitpunkt anders gewährleistet werden kann.

 

Die Stadtverwaltung erachtet die Umsetzung der Variante 3 (Luftwärmepumpen) als sinnvoll. Sie hat das Potenzial, als Hybridheizung zu einem späteren Zeitpunkt sehr gut mit alternativen Techniken kompatibel zu sein. Es ist davon auszugehen, dass dies eine dauerhafte, langlebige Variante ist, die als wartungsarm gilt. Ein überwiegender Teil des hohen Wärmebedarfs des Hallenbads kann durch die Wärmepumpen, samt entsprechender Pufferspeicher übernommen werden. Für seltene Spitzenlasten kann die vorhandene Gas-Brennwertanlage die leicht träge Wärmeversorgung der Wärmepumpe unterstützen. In Ausfallzeiten kann die Brennwertanlage den Betrieb vollständig übernehmen. Auch bei eventuellen langfristigen Lieferzeiten der Ersatzteilversorgung kann der Betrieb somit dennoch gewährleistet werden. Die hohe CO2-Einsparung trägt dazu bei, die Klimaschutzziele erreichen zu können. Die Investitionskosten haben sich nach ca. 10 Jahren amortisiert und durch die geringeren Betriebskosten sind somit spätestens ab dem 11. Jahr Einsparungen möglich, zumal der Gaspreis innerhalb dieser Zeit stärker ansteigen kann, als angenommen.

 

In der Studie wurde durch das Büro Wolff + Partner GmbH ausschließlich die Wärmeerzeugung betrachtet. Für die Variante 3 empfiehlt sich die Installation und Einbindung einer PV-Anlage in sinnvoller Dimensionierung. Das entspricht einem Anteil des Strombedarfs von ca. 10%, was ca. 14.000 € Ersparnis der jährlichen Betriebskosten ausmacht. Die Kosten für die Errichtung werden mit ca. 100.000 € angenommen.

 

 

Kostenschätzung, brutto:

Investitionskosten Wärmeerzeugung ca.: 1.000.000 €

PV-Anlage:         100.000 €

Fachplanung:        250.000 €

Nebengewerke:         30.000 €

Unvorhergesehenes:                     20.000 €

Gesamt:     1.400.000 €

 

Für das Jahr 2025 wurden bereits Mittel in Höhe von 250.000 € zur Verfügung gestellt. Für das Jahr 2026 sind bereits Mittel in Höhe von 750.000 € vorgesehen. Insgesamt stehen derzeit Mittel in Höhe von 1.000.000 € zur Verfügung.

Reduzieren

Finanzielle Auswirkungen:

Die zusätzlich benötigten Mittel in Höhe von 400.000 € sind nicht im Haushaltsentwurf 2026 enthalten. Sie würden im Finanzhaushalt der Stadt veranschlagt und durch Investitionskredite finanziert.

Reduzieren

Abgleich mit der Zukunftsstrategie:

 

Dieser Beschluss enthält keine strategischen Elemente. Der „Abgleich mit der Zukunftsstrategie“ kann daher übersprungen werden.

 

Die nachfolgenden Zielrichtungen der Zukunftsstrategie sind eng verzahnt mit unserem Grundverständnis von Nachhaltigkeit. Wir wollen unsere Ziele so erreichen, dass auch zukünftige Generationen noch genügend Gestaltungsspielraum haben.

"Sind wir auf dem richtigen Weg?"

+

Ja, wir sind auf dem richtigen Weg.“

o

Wir treten auf der Stelle.“

-

Nein, wir kommen vom Weg ab.“

 

Syke setzt auf... vielfältige Lebensqualität

+

o

-

Die Lebensqualität hängt von vielen Faktoren ab, die unterschiedlich wichtig sind für jeden Menschen. Einige dieser Faktoren sind: Bildung, Kultur und Freizeitangebote, Gesundheitsvorsorge, Einkaufsmöglichkeiten und Betreuungsangebote. Auch Parks, Plätze, Grünflächen und Naherholungs- gebiete haben Einfluss auf die Lebensqualität vor Ort.

 

 

 

Das strategische Element ist nicht betroffen.

 

Syke setzt auf... vielfältige und angepasste Mobilität für alle

+

o

-

In Syke gehen wir zu Fuß und nutzen verschiedene Verkehrsmittel. Je nachdem, ob wir uns für das Fahrrad, die öffentlichen Verkehrsmittel oder das Auto entscheiden, beeinflussen wir den Verkehr und die Umweltbelastung in unserer Stadt.

 

 

 

Das strategische Element ist nicht betroffen.

 

Syke setzt auf... verantwortungsvolle Flächennutzung

+

o

-

Im Stadtgebiet gibt es entlang der Siedlungsachse Barrien, Syke, Heiligenfelde das lebendige städtische Wohnen mit der Nähe zu Infrastruktur, Geschäften und kulturellem Leben sowie einem gesunden Gewerbe. In den umliegenden Ortschaften und Ortsteilen ist die Atmosphäre oft ruhiger und das dörfliche Leben steht im Mittelpunkt. Sowohl hier als auch entlang der Siedlungsachse ist ein bewusster Umgang mit unseren Ressourcen von Bedeutung.

 

 

 

Das strategische Element ist nicht betroffen.

 

Syke setzt auf... aktives Miteinander

+

o

-

Wir leben in einer vielfältigen Gesellschaft, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur, Religion, Geschlecht, Alter, Fähigkeiten und Interessen zusammenkommen. Ein aktives Miteinander bedeutet auf- einander Acht zu geben, sich einzubringen, Inklusion, Chancengleichheit, Respekt und Bürgerbeteiligung.

 

 

 

Das strategische Element ist nicht betroffen.

 

Syke setzt auf... engagierten Klimaschutz

+

o

-

Klimaschutz reicht von der Reduzierung des Abfalls über Energieeinsparung bis hin zum Überflutungsmanagement. Dabei stehen Maßnahmen im Fokus, die sowohl den Klimaschutz als auch die Anpassung an die Folgen des Klimawandels fördern.

 x

 

 

Durch die Erneuerung der Wärmeversorgungsanlage wird CO2 gegenüber dem Jahr 2024 bei der Wärmeerzeugung eingespart werden.

 

Syke setzt auf... Schutz der Natur

+

o

-

Der Schutz der Natur ist entscheidend, um die biologische Vielfalt zu bewahren. Durch den Schutz von Lebensräumen schaffen wir sichere Rückzugsorte für bedrohte Arten. Ein Netzwerk von Schutzgebieten ermöglicht es Tieren und Pflanzen, sich zu verbreiten und genetische Vielfalt zu erhalten.

 

 

 

Das strategische Element ist nicht betroffen.

 

Reduzieren

Durchführungszeitraum:

Planung ab 2026, Bauleistung 2026/2027.

Reduzieren

Anlagen

Loading...