Ratsinformationssystem

ALLRIS - Auszug

08.11.2023 - 9 Bericht zur aktuellen Flüchtlingssituation

Reduzieren

Wortprotokoll

Frau Tozo berichtet über die aktuelle Flüchtlingssituation der Stadt Syke (siehe Anlage).

 

Frau Tozo teilt auf die Frage von Herrn Greve-Töbelmann mit, dass die Koordination der Flüchtlinge durch Freiwillige über eine Reaktivierung der ausgebildeten Integrationslotsen geplant sei.

 

Herrn Eggers möchte von Frau Tozo wissen, welcher Nationalität sie angehört und, ob sie auch mit Problemen, aufgrund Ihrer Herkunft, zu kämpfen habe. Sie teilt mit, dass sie deutsche Staatsbürgerin sei und ihre Eltern Kurden syrischer Nationalität sind. Daher sei sie mit dem Thema Flucht durchaus vertraut. Probleme habe sie aber nicht, da sie beruflich als neutrale Person auftrete und ihre Arbeit mit entsprechender Professionalität verrichte.

 

Frau Beständig bittet Frau Tozo um Auskunft, wo aus ihrer Sicht noch weitere Hilfen oder Erleichterungen in ihrem Arbeitsbereich nötig sind. Frau Tozo berichtet, dass ihre Arbeit insbesondere durch lange Wartezeiten (z.B. bei der Ausländerbehörde) erschwert werde. Daher ist es ihr ein großes Anliegen, den Integrationsbeirat zu aktivieren, um hierüber mehr Hilfen/ Unterstützung in der Zukunft zu erarbeiten.

 

Frau Beständig möchte trotz aller Hürden darauf hinweisen, dass wir sehr dankbar darüber sein können, dass die Ausländerbehörde in Syke angesiedelt ist.

 

Frau Tozo gibt auf die Frage von Frau Essing an, dass sie die kurdische und englische Sprache spricht.

 

Herrn Eggers erkundigt sich nach der Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge für die Stadt Syke. Frau Tozo teilt mit, dass ihr momentan hierzu keine Zahlen vorliegen, sie diese aber gerne nachreiche. (Anmerkung: Frau Tozo lässt dem Protokoll hinzufügen, dass die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge über den Landkreis Diepholz/ Fachdienst betreut werden und daher keine Zahlen im Rathaus vorliegen.)

 

Frau Göcmen fragt, ob der vom Bund beschlossene Betrag von 7500 €/pro Kopf an Unterstützung für Flüchtlinge ausreichend sei. Herr Kuchem teilt mit, dass die Auswirkung so kurz nach Beschluss noch nicht bis auf die kommunale Ebene geregelt wurde und bekannt ist.