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ALLRIS - Auszug

08.11.2023 - 7 Bericht über den Präventionsrat

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Wortprotokoll

Frau Jagst begrüßt Herrn Kuchem. Er gibt anhand einer Power-Point-Präsentation einen Überblick über die Arbeit, die Aktivitäten, die Mitglieder des Präventionsrates und stellt die Planungen für das Jahr 2024 vor. Die gezeigte Präsentation ist dem Protokoll beigefügt.

 

Herr Kuchem leitet die Frage von Herrn Eggers, hinsichtlich der Zusammensetzung des Präventionsrates, nach einer kurzen Erklärung auch an Frau Beständig weiter. Diese bestätigt, dass sich der Präventionsrat aus freiwilligen Mitgliedern zusammensetzt. Anfangs waren es rund 20 Mitglieder gewesen, im Moment sind es 8 Freiwillige, die sich neben Hauptamtlichen, Institutionen und Vereinen beteiligen.

 

Auf die Frage von Herr Eggers, woher die Bürgerinnen und Bürger kommen und ob Schülersprecher von allen Schulen in Syke sich beteiligen können, teilt Frau Beständig mit, dass jede/jeder willkommen ist und auch Schülersprecher von allen Syker Schulen sich beteiligen können.

 

Herr Eggers fragt, ob das Angebot „Wilde Bühne“ von allen Jahrgangsstufen besucht wurde und ob es sich um eine Veranstaltung mit einem gewissen „Zwang“ handelt. Herr Kuchem führt aus, dass hauptsächlich die 7. – 8. Jahrgangsstufen als gebundene Schulveranstaltung die „Wilde Bühne“ besucht haben. Die Veranstaltung war regelmäßig ausgebucht, da die agierenden Schauspieler*innen allesamt ehemalige Betroffene sind und folglich einen authentischen Einblick vermitteln.

 

Frau Beständig fügt ergänzend hinzu, dass vielen Schüler*innen durch solche Angebote die Augen geöffnet werden und sie tief berührt sind. Frau Beständig betont zudem, dass alle Akteure zwischenzeitlich „clean“ sind. Herr Kuchem ergänzt, dass durch die persönliche Erfahrung der einzelnen Schauspieler*innen eine Authentizität vorhanden ist und übermittelt wird.

 

Herrn Kunstmann fragt, welche Erkenntnisse aus der Befürchtung gewonnen werden konnten, dass Coronaleugner und Impfgegner für andere Themen auf die Straßen ziehen könnten. Herr Kuchem teilt dazu mit, dass es sich lediglich um eine Befürchtung und ein Beobachten der Thematik gehandelt habe, welche sich zum Glück nicht bewahrheitet hat.

 

Frau Heckmann findet, dass es positiv zu bewerten ist, dass die Akteure so offen sind und Schülern einen realen Einblick gewähren.

 

Herrn Greve-Töbelmann fragt, ob es auch Kurse für Jugendliche gibt, die das Selbstbewusstsein stärken und das „Nein sagen“ erleichtern. Herr Kuchem teilt dazu mit, dass solche Themen bereits angesprochen wurden und sich in Planung befinden.

 

Frau Beständig lobt die Power-Point-Präsentation, fügt aber hinzu, dass es noch mehr aus den Jahren vor Herrn Kuchems Zuständigkeit in diesem Bereich gibt.

 

Auf die Frage von Frau Jagst nach der Anzahl der Sitzungen gibt Herr Kuchem an, dass der Präventionsrat regelmäßig zweimal im Jahr tagt und bei entsprechender Veranlassung auch häufiger.