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17.11.2025 - 4 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Gemeinsame Sitzung Ortsräte
- Datum:
- Mo., 17.11.2025
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Ein Einwohner möchte wissen, was die Stadt Syke unternehmen werde, damit der Bahnhof in Barrien barrierefrei werde. Herr Eilers merkt an, dass die dortige Brücke für weitere 5 Jahre ertüchtigt wurde, weil diese abgängig sei. Nach der aktuellen Prognose könne davon ausgegangen werden, dass es keine Brücken mehr geben werde, die nicht barrierefrei seien.
Nachtrag der Verwaltung:
Das barrierefreie Ein- und Aussteigen in/aus den Zügen wurde mit der Aufhöhung der Bahnsteige durch die DB in 2014 ermöglicht. Ein Ersatzneubau der Brücke, mit einer dann möglicherweise zukünftigen barrierefreien Überquerung der DB-Strecke, wird nicht vor 2034/2035 erfolgen.
Weiter möchte der Einwohner wissen, ob ein Ausbau des öffentlichen Personen- und Nahverkehrs (ÖPNV) im Insektenviertel vorgesehen sei. Ergänzend teilt eine Einwohnerin mit, dass sich in der Straße „Zum Walde“ nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten werde. Die Antwort zum ÖPNV werde nachgereicht, teilt Herr Wendt mit. Herr Eilers berichtet, dass es bislang in der Straße „Zum Walde“ keine Probleme wegen überhöhter Geschwindigkeit gegeben habe. Die Straße wurde baulich verändert und es dürfe leidglich 30 km/h gefahren werden. Der Ortsrat habe ein eigenes Geschwindigkeitsmessgerät und bekomme von der Verwaltung die Auswertung dafür. Es sei oft eine subjektive Wahrnehmung der Geschwindigkeit.
Ein Einwohner bittet darum, dass im „Grillenweg“ ebenfalls Temposchwellen errichtet werden. Seitdem diese in der Hummelstraße sei, werde vermehrt durch die anliegenden Straßen gefahren. Herr Eilers merkt an, dass die Verwaltung normalerweise keine Temposchwellen mehr verbaue. In der Hummelstraße sei dies eine Ausnahme gewesen, weil die Anwohner:innen sich dafür ausgesprochen haben.
In dem gesamten Baugebiet solle ein verkehrsberuhigter Bereich eingerichtet werden, regt ein Einwohner an.
Die Temposchwelle in der Hummelstraße sei grundsätzlich positiv, merkt ein Einwohner an. Jedoch sei diese etwas niedrig und nicht ausreichend. Durch die neuen Mehrfamilienhäuser sei mehr Verkehr entstanden. Die Verwaltung solle sich überlegen, wie der Verkehr nachhaltig aus dem Gebiet genommen werden könne.
Herr Eilers berichtet, dass regelmäßig das Geschwindigkeitsmessgerät in dem Gebiet stehe und dort keine Auffälligkeiten seien. Die Mehrfamilienhäuser seien dort als Lärmschutz errichtet worden. Eine verkehrsberuhigte Zone sei in dem Gebiet bereits im Gespräch gewesen, allerdings wurde sich für eine 30er Zone entschieden.
Die Frage eines Einwohners, ob ein Zebrastreifen in dem Bereich errichtet werden können, verneint Herr Eilers.
Abschließend möchte ein Einwohner wissen, warum ein verkehrsberuhigter Bereich nicht möglich sei. Hierzu erläutert Frau Maaß, dass im Bebauungsplan eine Tempo-30-Zone ausgewiesen sei und die Straßen entsprechend angelegt wurden. Für einen verkehrsberuhigten Bereich müsse der Bebauungsplan geändert werden.
