Ratsinformationssystem
13.11.2025 - 8.1 Beratung und Beschluss über die Haushaltssatzun...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8.1
- Datum:
- Do., 13.11.2025
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- Fachbereich 4 - Bau, Planung und Umwelt
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Hübner stellt die Beschlussvorlage 2025/083-04-04 vor.
Frau Früchtenicht fragt, wie es zu den Änderungen der Förderbedingungen des Landkreises gekommen ist. In anderen Kommunen lässt sich ein Anrufsammeltaxi von Haustür zu Haustür einrichten. Die Samtgemeinde Kirchdorf ist von der Größe vergleichbar mit der Stadt Syke. Dort gibt es seit Jahren ein Anrufsammeltaxi. Wenn das Anrufsammeltaxi von Haltestelle zu Haltestelle eingerichtet wird, dann ist es nicht mehr benutzerfreundlich. Des Weiteren soll eine E-Mail an alle Taxiunternehmen geschrieben werden.
Herr W. Seifert begrüßt die Anmerkung von Frau Marlene Früchtenicht. Herr W. Seifert regt an, dass Anrufsammeltaxi wie in Kirchdorf einzurichten. Das Anrufsammeltaxi gilt als entsprechende Verkehrsanbindung für beeinträchtigte Personen.
Herr Bak stellt den Änderungsantrag „Anrufsammeltaxi sofort einrichten“ der SPD vor.
Frau Maaß bringt ein, dass die Fahrten der Buslinie 115 aus dem Fahrplan gestrichen wurden. Zudem wünscht sie eine jährliche Auflistung der Kosten des Anrufsammeltaxi nach Einführung. Sie hat nachgefragt, ob die Taxiunternehmen seitens der Verwaltung oder des ZVBN bereits kontaktiert wurden. Sie bittet, dass das Anrufsammeltaxi spätestens im Sommer 2026 eingerichtet wird.
Herr Hansemann erläutert, dass die Buslinie 150 immer fährt. Des Weiteren fragt er, auf welcher Grundlage angenommen wird, dass das Anrufsammeltaxi genutzt wird, wenn die Buslinie 115 nicht in Anspruch genommen wurde.
Herr Eilers sieht keinen großen Bedarf für den ländlichen Raum. Die Zielgruppe für das Anrufsammeltaxi seien Personen, die kein Auto besitzen. Diese Gruppe spart Geld an Fahrzeugunterhalt, Sprit und Versicherung. Mit dem gesparten Geld könnte oft mit einem normalen Taxi gefahren werden. Wenn Personen sich kein Taxi leisten können, dann könnten sie Gutscheine von der Stadt erhalten.
Frau Früchtenicht teilt mit, dass die Buslinie 115 genutzt wurde, aber zu teuer war. Jede Person darf das Anrufsammeltaxi nutzen, nicht nur die, die kein Auto besitzen. Zudem warten die Einwohner:innen, die in den Ortsräten waren, auf die Einführung des Anrufsammeltaxi.
Herr Bak fügt hinzu, dass die Ortsteile in den Außenbereichen schlecht angebunden seien. Die Buslinie 115 wurde hauptsächlich von Jugendlichen genutzt.
Frau Hammerschmidt regt an, dass Personen die Sozialleistungen beziehen, Vergünstigungen im ÖPNV bekommen.
Herr Hübner teilt mit, dass die Aufstellung der Kosten für das Anrufsammeltaxi monatlich durch den ZVBN erfolgen würden. Zudem bedarf es für die Einführung des Anrufsammeltaxi einer Ausschreibung.
