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Vorlage - 2005/005  

Betreff: Vermietung des SYKER THEATERS an ortsansässige Vereine und Organisationen, die keinen kommerziellen Zweck verfolgen
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage öffentlich
Verfasser:1. Annegret Grohe
2. Harm-Dirk Hüppe
Aktenzeichen:2-
Federführend:Fachbereich 2 - Bildung und Generationen Bearbeiter/-in: Gildmann, Heide
Beratungsfolge:
Ausschuss für Bildung und Kultur Vorberatung
Ausschuss für Haushalt und Wirtschaft Vorberatung
19.01.2005 
Sitzung des Ausschusses für Haushalt und Wirtschaft und des Ausschusses für Bildung und Kultur ungeändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss Entscheidung
20.01.2005 
Sitzung des Verwaltungsausschusses      

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Finanzielle Auswirkungen

Sachverhalt:

Sachverhalt:

 

Für nicht kommerzielle Veranstaltungen von Vereinen und Organisationen kann das Syker Theater zurzeit gegen Erstattung der anfallenden Betriebskosten in Höhe von 360,00 € pro Veranstaltung – basierend auf Betriebskostenzahlen aus dem Jahr 1993 - von der Stadt Syke angemietet werden. Ortsansässigen Vereinen kann bei Bedarf auf Antrag ein Zuschuss bis zu 150,00 € gewährt werden. Kosten für die Brandwache und den Schließdienst des Hausmeisters haben die Vereine zusätzlich zu tragen.

 

Im Jahr 2003 ergab sich ein Betriebskostenanteil für die Stadt Syke von ca. 450 € pro Veranstaltung. Für das Jahr 2004 ist wegen der enormen Steigerung der Energiekosten mit einer weiteren Erhöhung zu rechnen. Zu diesen Kosten sind noch die Personalkosten eines Theatermeisters, dessen Einsatz versicherungstechnisch vorgeschrieben ist, hinzuzurechnen.

 

Die durch die Nutzung des SYKER THEATERS durch Vereine/Kulturinitiativen entstehenden Betriebs- und Personalkosten sollten von den Mietern getragen werden und keinen (zusätz-lichen) Zuschuss der Stadt Syke darstellen. Allerdings ist gerade bei den nichtkommerziellen Veranstaltungen, die von den örtlichen Initiativen angeboten werden, nicht zu erwarten, dass sie sich bei höheren Nutzungsgebühren noch rechnen. Das SYKER THEATER ist der einzige Ort, in dem größere Veranstaltungen mit einem professionellen Equipment durchgeführt werden können. Diese Möglichkeit sollte für die örtlichen Kulturinitativen auch weiterhin zugänglich sein und nicht an finanziellen Hürden scheitern. Der Rahmen der Möglichkeiten der Stadt Syke allerdings verengt sich derzeit. Insofern ist auf eine Veränderung der Nutzungsgebühren zu drängen.

 

In 2004 haben zwei örtliche Vereine das Theater gemietet. Beide zahlten die volle Nutzungsgebühr von 360 €, ohne einen Antrag auf Teilerlass zu stellen. Eine Anhebung der Nutzungsentgelte auf 650 € (Betriebskosten 450 € + Personalkosten 200 €) erscheint hinsichtlich der Möglichkeiten der Finanzierung der Veranstaltungen für die Kulturinitativen als nicht darstellbar. Eine Erhöhung auf 400 € incl. MWSt pro Veranstaltung sollte allerdings erfolgen, um den Vereinen zu verdeutlichen, dass der Wert der Theaternutzung gestiegen ist. Im Gegenzug entfällt die Bezuschussung auf Antrag. Alle nicht kommerziellen Nutzer haben, gleich welchen Bedarf sie nachweisen, diese 400 € zu zahlen. Der restliche zur Kostendeckung benötigte Betrag wird Kulturvereinen im Rahmen der Kulturförderung erlassen.

 

Durchführungszeitraum:

 

Ab 1. Oktober 2005. Verträge bis einschließlich September 2005 sind bereits zu den bisherigen Konditionen abgeschlossen.

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Das städtische Theater (Aula Gymnasium) kann für nicht kommerzielle Veranstaltungen von ortsansässigen Vereinen und Organisationen ab 1. Oktober 2005 gegen eine pauschale Nutzungsgebühr in Höhe von 400,00 € pro Veranstaltung von der Stadt Syke angemietet werden. Ein Teilerlass dieser nicht kostendeckenden Gebühr ist nicht mehr möglich.

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

 

Es wird zu keiner wesentlichen Einnahmeverbesserung für den Haushalt kommen. Das von der Stadt zu tragende Defizit hinsichtlich Bewirtschaftungskosten und Nutzungsentgelten wird sich zu Gunsten eines breiten Kulturangebotes vergrößern.