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Auszug - Sachstand Bebauungsplan Nr. 25 (95/03) "Hallenbadareal"  

Sitzung des Ausschusses für Bau und Umwelt
TOP: Ö 7
Gremium: Ausschuss für Bau und Umwelt Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 21.11.2019 Status: öffentlich
Zeit: 17:00 - 20:18 Anlass: Sitzung
Raum: Ratssaal im Rathaus der Stadt Syke
Ort: Hinrich-Hanno-Platz 1, 28857 Syke
2019/131 Sachstand Bebauungsplan Nr. 25 (95/03) "Hallenbadareal"
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage öffentlich
Verfasser:Herr W. Schneider, Tel: 164-411
Federführend:Fachbereich 4 - Bau, Plan., Umwelt Bearbeiter/-in: Schneider, Wolfram

Herr Kuchem erläutert den Sachverhalt und erklärt, dass es sich lediglich um eine Informationsvorlage handelt. Es wurde und wird ein Höchstmaß an Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger bereits im Vorfeld des Bebauungsplanverfahrens Hallenbadareal geboten, so dass möglichst alle Interessen ausgewogen berücksichtigt werden können. Neben der Beachtung von ökologischen Aspekten und dem Thema bezahlbarer Wohnraum, soll ein Teil der Kaufpreiserlöse zur Teilfinanzierung des Hallenbadumbaus herangezogen werden. Wichtig ist Herrn Kuchem, dass die Themen Ökologie und bezahlbarer Wohnraum nicht gegeneinander ausgespielt werden.

In Sachen „Nutzung alternativer Energien“ findet unter anderem ein reger Austausch mit der Avacon Natur statt. Man könne davon ausgehen, dass das Hallenbadareal zum Vorzeigeprojekt in Syke werde.

 

Herr Sievers stellt den Entwurf des Bebauungsplanes vor und erklärt, dass es sich um einen Vorentwurf handelt. Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit soll in den nächsten Wochen starten.

 

Herr Harries fragt, wie die verkehrliche Anbindung dort geregelt werden soll.

 

Herr Sievers erklärt dies am B-Planentwurf.

 

Herr Hansemann ist verwundert über die bereits geäußerten negativen Wortmeldungen. Er unterstützt das Baugebiet, da die Hallenbadumgebung momentan sehr trist aussehe und dort eine hervorragende Lage für ein Wohngebiet sei.

 

Herr Greve ist aufgrund der schönen naturbewachsenen Fläche gegen das Baugebiet. Diese Fläche ist ökologisch sehr wertvoll. Er erkennt das Entgegenkommen der Verwaltung durch die Etablierung des Regenrückhaltebeckens und der Erweiterung der Grünfläche. Jedoch bleibt der Grundkonflikt bestehen.

 

Herr Hartje erklärt, dass die Nachfrage der Bürgerinnen und Bürger nach der Art des Wohnraums unterschiedlich ist und daher eine Mischung angeboten werden muss.

Es muss einen Kompromiss zwischen „Wohnraum schaffen“ und Klimaschutz geben.

Herr Hartje spricht sich für das Baugebiet aus, da er keine alternativen Flächen in Syke sieht.

 

Frau Thiele weist darauf hin, dass die Grenze vom Landschaftsschutzgebiet nicht im B-Planentwurf eingezeichnet wurde und bittet dieses noch vor der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung zu erledigen.

Daraufhin erwähnt sie, dass das Regenrückhaltebecken Bäume vom Landschaftsschutzgebiet zerstören würde und fragt, ob es hierbei nicht noch Verbesserungen geben kann.

Frau Thiele stellt die Frage, ob die Zuwegung bei der KiTa von 5m Breite wirklich notwendig ist und bittet um Überprüfung von Alternativen.

 

Herr Harries erklärt, dass der Weg zur KiTa für die Kinder ist und als Doppelnutzung fungiert, damit Rettungsfahrzeuge dort hindurch können.

 

Herr Sievers erklärt den Anwesenden, dass es sich bei dem Bebauungsplan um ein Vorentwurf handelt. Das offizielle Verfahren (Frühzeitige Bürgerbeteiligung) soll in den nächsten Wochen erfolgen. Im Frühjahr nächsten Jahres werden die Ergebnisse präsentiert. 

 

Herr Dr. Buurman und Herr Kastner begrüßen das Baugebiet.

 

Frau Filikowski erwidert, dass sich Ihr das Baugebiet nicht erschließt, da es topographisch nicht gut liegt. Sie erklärt auch, dass dieses Projekt erst dann ein Vorzeigeprojekt ist, wenn es klimabedingt umgesetzt wird. Außerdem ist sie der Meinung, dass man dort sozialen Wohnraum schaffen sollte und die restliche Fläche unbebaut lassen könne.