Ratsinformationssystem

Auszug - Entwicklung Schülerzahlen  

Sitzung des Schulausschusses
TOP: Ö 7
Gremium: Schulausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 14.11.2019 Status: öffentlich
Zeit: 17:00 - 18:03 Anlass: Sitzung
Raum: Ratssaal im Rathaus der Stadt Syke
Ort: Hinrich-Hanno-Platz 1, 28857 Syke
2019/132 Entwicklung Schülerzahlen
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage öffentlich
Verfasser:Frau I. Walbelder, Tel:164-201
Federführend:Fachbereich 2 - Bildung und Generationen Bearbeiter/-in: Rößler, Susanne

Frau Prößler erläutert die Vorlage mit ihren beiden Anlagen. Weiterhin informiert Sie den Ausschuss darüber, dass die europaweite Ausschreibung für die Planungsleistungen der Baumaßnahme an der Grundschule Heiligenfelde in Kürze durchgeführt wird. Mit der Planung für den Ganztagsanbau an der Grundschule Barrien soll im Laufe des Jahres 2020 begonnen werden.

 

Herr Hansemann legt Wert auf die Feststellung, dass die Stadt im Bereich der Grundschulen räumlich insgesamt sehr gut aufgestellt ist. Es gibt überwiegend kleine Klassen, sodass auch bei steigenden Schülerzahlen (z.B. wegen neuer Baugebiete) ausreichende Raumkapazitäten vorhanden sind.

 

In dem Zusammenhang weist Frau Schuch darauf hin, dass die Inklusionskinder und die Kinder mit besonderem Förderbedarf doppelt zählen. Die Doppelzählung ist bei den Zahlen in der BV nicht berücksichtigt.

 

Herr Heuer-Brockhoff möchte wissen, wer sich in Barrien für den Betrieb als Ganztagsschule ausgesprochen hat. Dazu teilt Frau Prößler mit, dass im Jahre 2017 sowohl die Stadt als auch der Elternrat der Schule eine Abfrage bei den Eltern dazu durchgeführt haben. Beide Abfragen haben den Wunsch nach einer offenen Ganztagsschule ergeben.

 

Frau Weinhold vermutet, dass die Eltern zu diesem Votum teilweise genötigt wurden.

Diese Vermutung weist Frau Prößler zurück. Im Gegensatz zur Betreuung im Hort, die von den Eltern in vollem Umfang zu bezahlen ist, ist bei der Betreuung in der Ganztagsschule von den Eltern lediglich eine sich daran anschließende ergänzende Betreuung zu bezahlen. Daher ist das Votum der Eltern als deren Wunsch nachvollziehbar.

 

Zu diesem Thema stellt Frau Schuch klar, dass es nach ihrer Kenntnis keine wesentlichen Änderungen zu dem geäußerten Elternwillen zum Ganztag gibt.

 

Herr Michel stellt die schwierige räumliche Situation an der Realschule noch einmal heraus und erkundigt sich nach Kooperationsmöglichkeiten zwischen Realschule und Gymnasium.

 

Dazu berichtet Frau Prößler, dass grundsätzlich die beiderseitige Bereitschaft für Gespräche besteht, z.B. eine vom Landkreis zu bauende Mensa gemeinsam zu nutzen.

 

Frau Früchtenicht weist darauf hin, dass die Realschule nicht ohne Grund als Halbtagsschule betrieben wird. Da sie in dieser Form sehr gut angenommen wird, sollte das auch weiterhin so bleiben.

 

Die Anfrage von Herrn Heuer-Brockhoff, ob die Kommune verpflichtet ist, eine Halbtagsschule anzubieten, wird von Frau Prößler dahingehend beantwortet, dass mit dem Betrieb einer offenen Ganztagsschule diese Verpflichtung erfüllt ist. Bei dieser Schulform haben Eltern die Möglichkeit, ihr Kind lediglich halbtags beschulen zu lassen.