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Auszug - Einwohnerfragestunde  

Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Steimke
TOP: Ö 8
Gremium: Ortsrat der Ortschaft Steimke Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 17.10.2019 Status: öffentlich
Zeit: 19:00 - 20:23 Anlass: Sitzung
Raum: Gebäude Waldstr. 1
Ort: Syke

Eine Bürgerin bittet darum, im Lageplan des geplanten Baugebietes die Grenze des Landschaftsschutzgebietes darzustellen.

 

Es sei sehr positiv, dass alle Beteiligten bei der Thematik „Alte Poststraße“ jetzt zu einem guten Ergebnis gekommen seien, merkt ein Bürger an. Eine solche Einigung erhoffe er sich auch bei der Thematik „Baugebiet am Hallenbad“. Dies sei ein Gelände, welches für die Stadt Syke, auch aufgrund der vielen Birken, seiner Meinung nach sehr wertvoll sei. Auch sei dies eines der letzten Gebiete in Syke mit einem großen Co2-Speicher. Eine Umwandlung in Bauland trage für ihn nicht zum Klimaschutz bei.

 

Es sei nicht leicht, eine Verbindung zwischen Bauland und Naturschutz zu schaffen, merkt Herr Borchers an. Aber es gebe auch hierfür Lösungen und man könne sich nicht nur noch auf die Innenstadtverdichtung konzentrieren, sondern müsse auch neue Bereiche schaffen, da man ansonsten keine Grünflächen in der Innenstadt habe.

 

Zu den Festsetzungen im Bebauungsplan ergänzt Frau Laue, dass Dachbegrünungen und begrünende Objekte vorgesehen seien. Auch werde man zukünftig weitere Kriterien zum Klimaschutz in die Begründung der Bebauungspläne aufnehmen. Man müsse zwar immer im Blick haben, dass nicht zu viele Flächen in Bauland umgewandelt werden, dürfe aber auch nicht vergessen, dass der Beschluss zur Siedlungsachse (Syke-Barrien-Heiligenfelde) gefasst worden sei und diese Fläche in der Siedlungsachse liege.

 

Dazu merkt Herr Sievers an, dass gerade für die jüngere Bevölkerung, die in Syke groß geworden seien, auch Möglichkeiten geschaffen werden müssen, um zukünftig auch selbst in Syke ein Eigenheim zu errichten. Auch der bezahlbare Wohnraum müsse geschaffen werden, dies sei hier ebenfalls eine gute Möglichkeit.

 

Frau Laue bestätigt ebenfalls, dass es sehr wichtig sei, weiter bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Hier wolle man im oberen Bereich des geplanten Gebiets bezahlbaren Wohnraum ermöglichen und weiter unten Bauplätze für Einfamilien- und Doppelhäuser ausweisen.

 

Ein Bürger macht deutlich, dass ihm Personen bekannt seien, die keine eigene Wohnung mehr finden, da diese nicht mehr bezahlbar seien. Es sei daher erforderlich, neuen Wohnraum, welcher auch bezahlbar sei, zu schaffen.

 

Diese Problematik sei Frau Laue aus vielen Bürgergesprächen bekannt.

 

Eine Bürgerin merkt an, dass die Straße „Am Lindhof“ von den Verkehrsteilnehmern immer sehr schnell befahren werde. Sie bittet darum, dass die Verwaltung prüfe, ob man bereits vor dem Ortseingangsschild die Geschwindigkeit reduzieren könne.

 

Man werde hier ein Geschwindigkeitsmessgerät aufstellen, teilt Frau Laue mit. Die Ergebnisse werden danach in einer Ortsratssitzung bekanntgegeben.

 

Ein Bürger fragt, mit welchem Quadratmeterpreis bei den Grundstücken zu rechnen sei.

 

Die Kalkulation der Grundstückspreise könne nach der Beteiligung Träger öffentlicher Belange erfolgen, teilt Frau Laue mit. Dazu merkt sie an, dass die Grundstücke jedoch unattraktiver werden, wenn man immer mehr Auflagen verhänge.

 

Ein Bürger fragt, ob man bereits sagen könne, wie viel bezahlbarer Wohnraum entstehe.

 

Dazu teilt Frau Laue mit, dass die Wohnbau Diepholz GmbH, sofern dieses Gebiet zu Bauland entwickelt werde, dreigeschossige Mehrfamilienhäuser bauen werde.

 

Herr Evers bittet um eine Geschwindigkeitsmessung in der Straße „Langenkamp“ durch einen städtischen „Smiley“.