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Auszug - Modellvorhaben des experimentellen Wohnungs- und Städtebaus „Urbane Strategien zum Klimawandel – kommunale Strategien und Potenziale“; Syke als mögliche Modellkommune  

Sitzung des Ausschusses für Bauwesen
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Bau, Ordnung und Umwelt Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 04.03.2010 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 19:10 Anlass: Sitzung
Raum: Ratssaal im Rathaus der Stadt Syke
Ort: Hinrich-Hanno-Platz 1, 28857 Syke
2010/030 Modellvorhaben des experimentellen Wohnungs- und Städtebaus „Urbane Strategien zum Klimawandel – kommunale Strategien und Potenziale“; Syke als mögliche Modellkommune
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage öffentlich
Verfasser:Angelika Hanel
Federführend:Fachbereich 4 - Bau, Plan., Umwelt Bearbeiter/-in: Borgmann, Birgit

Frau Hanel erläutert das Thema Modellvorhaben des experimentellen Wohnungs- und Städtebaus“ Urbane Strategien zum Klimawandel- kommunale Strategien und Potenziale“:

Frau Hanel erläutert das Thema Modellvorhaben des experimentellen  Wohnungs- und Städtebaus“ Urbane Strategien zum Klimawandel- kommunale Strategien und Potenziale“.

Zu diesem Projekt finde am 09.03.2010 ein Informationsworkshop mit allen Projektpartnern, den Fraktionsvorsitzenden und Vertreter der Lenkungsgruppe Agenda 21 statt.

 

Im Rahmen des Modellvorhabens wären 7 Projektphasen vorgesehen. Hierzu wurde ein Zeitablaufplan verteilt, der diesem Protokoll als Anlage beigefügt ist.

Bis Ende März 2012 ist das Projekt abzuschließen.

 

Frau Haase berichtet, dass sich die Lenkungsgruppe Agenda 21 mit dem Thema befasst habe und dass die Arbeit nicht nur von Frau Hanel, sondern größtenteils von den Projektpartnern geleistet werde.

 

Dr. Hass sagt, es müsse festgelegt werden, welche Ziele erreicht werden sollen.

 

Frau Hanel antwortet, es gäbe im Verlauf der Bearbeitung mit der Bestandsanalyse und Analyse der Klimafolgen eine Erarbeitung von Anpassungsmaßnahmen, Handlungs- und Umsetzungsempfehlungen für die nächsten Jahrzehnte.

 

Bürgermeister Dr. Behrens bringt ein, dass man durch das Forschungsprogramm „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (EXWoST) einen Entscheidungs- und Unterstützungstool hätte und einen Klimachecker an die Hand bekäme.

 

Herr Dr. Hass möchte wissen, wie der Arbeitsaufwand für die Syker Verwaltung aussehe.

 

Bürgermeister Dr. Behrens antwortet es wären 16 Std für die Verwaltung per Monat über eine Laufzeit von 26 Monate. Dieses entspreche dem Kontingent der derzeitigen Verbandsarbeit des Bürgermeisters, von Herrn Pesch und von Frau Hanel und stelle die Kofinanzierung zu dem Projekt dar.

 

Dr. Hass fragt, welche Meilensteine in dem Projekt eingebaut seien, so dass man evtl. wieder aussteigen könne.

 

Laut Bürgermeister Dr. Behrens könne man jederzeit aussteigen. Der Gewinn sei der Expertenaustausch und die Möglichkeit sich eigenes Wissen anzueignen.

 

Herr Dr. Hass möchte konkrete Ziele.

 

Frau Hanel zitiert Ziele aus den Bewerbungsunterlagen.

 

Herr Brockhoff übt Kritik, dass am 11.02.2010 im VA die Vorlage erstmalig besprochen wurde und vor der Beschlussfassung darüber in der Ratssitzung am 17.03.2010 bereits ein Informationsworkshop am 09.03.2010 dazu stattfindet.

Er habe Sorge, dass es wenig konkrete Ziele, dafür aber viel beschriebenes Papier gäbe, aber die SPD Fraktion werde aufgrund der grundsätzlichen Bedeutung der Thematik dem Beschluss zustimmen.

 

Herr Brockhoff fragt, ob der Verwaltung das Klimamodell 2010 bekannt sei, mit Preisgeldern von bis zu 1Mio € und Einsendeschluss 31.05.2010. Er fragt, wie sich die Verwaltung dazu inhaltlich entschieden habe.

 

Bürgermeister Dr. Behrens kennt das Projekt. Bisher hat sich die Stadt Syke dafür nicht beworben.

 

Herr Brockhoff gibt als Auftrag an die Verwaltung, den Wettbewerbsbeitrag zum Modellversuch bis zur nächsten Ratssitzung aufzubereiten.

 

Frau Heckmann möchte wissen, ob man bei Frau Hanels Projekt von größeren auf kleinere Städte herunterbrechen könne. Außerdem meint sie das Bauamt wäre mit seinen Aufgaben ausgelastet und glaubt, dass das Geld und die Manpower nicht ausreichen werde, trotzdem stehe man dem positiv gegenüber.

 

Frau Hanel sagt, dieses wäre dann eher theoretisch als praktisch. Die Arbeit würde zum großen Teil durch das Netzwerk geleistet, es sei ein großer Personenkreis, der das Projekt inhaltlich gestaltet. Im Rahmen der Netzwerkarbeit werden Handlungsempfehlungen zur Klimaanpassung erarbeitet. Die Ziele können nicht zu Beginn eines Modellvorhabens festgelegt werden.

 

Herr Dr. Hass gibt an, dass seine Fraktion dem positiv gegenüber stehe, er aber bis zur Ratssitzung am 17.03. klare Ziele wünsche.

 

Herr Hartje sagt, seine Fraktion wolle dem auch zustimmen. Er möchte, dass dann alle bis zum Ende dabei bleiben. Er fragt, wie die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden aussehe.

 

Bürgermeister Dr. Behrens sagt, es sei mit den Bürgermeistern von Stuhr, Weyhe und Bruchhausen-Vilsen gesprochen worden. Sie geben Sachkompetenz und evtl. auch Geld. Weyhe und Stuhr wollen in den nächsten 2 Jahren einen Klimabeauftragten definieren. Der Landkreis hätte schon Frau Mangels für den Klimaschutz eingestellt. Die Stadt Bremen habe über das Projekt Nordwest 2050 schon 10.000,- € als Förderung zugesagt.

 

Herr Dr. Hass gibt als Auftrag an die Verwaltung, bis zur nächsten Ratssitzung am 17.03.2010 Ziele zu definieren und Meilensteine zu benennen.

 

Beschluss:

Beschluss:

 

Der Ausschuss für Bauwesen empfiehlt dem Rat bei einer Enthaltung in den Punkten a, b und c einen Beschluss entsprechend der Vorlage 2010/030.

 


 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 2010-03-04 BW Urbane Strategien (406 KB)